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Gemeinschaft – Ethik – Vertrauen

Psychologen sagen 7 cm Bewusstsein zu 11 km Unterbewusstsein.

Da kann man sich vorstellen, was passiert, wenn kollektiv das Unbewusste ans Licht drängt. Die Mitmenschen erscheinen einem ganz schön verrückt — und wer genau hinschaut, könnte vielleicht entdecken, dass man selbst (auch) mit intensiveren Themen in schnellerer Abfolge zu tun hat.

Dieter Broers beschreibt die Gründe dafür in seinem Buch Revolution in 2012. Darüber können wir mal wieder einen Vortrag 2020 machen, wenn Interesse besteht.

In der Praxis geht es dem Unterbewusstsein konsequent und empathisch an den Kragen. Aktuell bringen die Patienten Themen wie Selbstliebe und zu einer Gemeinschaft gehören (können!) in die Therapiestunde mit.

Mir persönlich scheint: Gemeinschaft ist ein Thema, das viele Menschen betrifft: Die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft erwies sich in der jüngeren Geschichte des Öfteren als unerwartet gefährlich. Und heute: Wer lebt in einer gesunden, tragfähigen Gemeinschaft? Da gibt es Zusammenhänge!

Sehnen wir uns nicht alle nach „tragenden, nährenden und glücklichen Gemeinschaften“? Mir scheint, ethisches Verhalten als Grundlage jeder lebendigen Gemeinschaft trainieren viele von uns schon unzählige Jahre. Und es ist ziemlich enttäuschend, dass das alleine offensichtlich nicht ausreicht.

In den liquere-Therapiestunden stellt sich heraus: ungeheure Mengen an (unbewusster) Angst vor schmerzhaften Abschieden blockieren Liebe, Hinwendung und das Vertrauen in andere Menschen.

Das ist oft der Grund für Singletum, unglückliche Ehen, Bettnässen oder Schulprobleme bei Kindern und Depressionen bei Erwachsenen. Die Gelassenheit und Zuversicht, das sich schon alles zum Guten wendet (in der Gemeinschaft) ist uns abhandengekommen.

Dadurch bringen wir unbewusst zu viel Kontrolle und Erwartungen ins Gemeinschaftsleben. Enttäuschungen, neuerliche emotionale Schmerzen und in der Folge Rückzug ist die logische Konsequenz, solange das Unterbewusstsein nicht von diesen Störenfrieden gereinigt ist.

Ich bin sehr gespannt, was wir kollektiv und jeder Einzelne in der nächsten Zeit erleben werden. Wo viel Licht, da viel Schatten. Die Medien gaukeln uns Schatten allerorts vor, wer genauer hinschaut, entdeckt unzählige Menschen, die bereits ihren Weg ins Licht begonnen haben. Wir dürfen hoffnungsfroh gespannt sein, wann daraus weltweit ein Lichtermeer zu leuchten beginnt.

Grundsätzlich ist es eine super Zeit, um an sich selbst zu arbeiten, das Unbewusste bewusst zu machen. Und dadurch inneren Halt zu gewinnen. Wer bewusst ist, hat nichts zu befürchten. Spirituell ausgedrückt: das ist unsere eigentliche, göttliche Natur. Diese ist ewig und weiß immer, was zu tun ist.

Als ich 2003 liquere entwickelte, war mir noch nicht klar, dass diese Methode den Weg zu sich selbst auf spirituelle Weise bahnt. Heute freut es mich um so mehr, wenn ich zuschauen darf, wie zeitgemäß das ist.

… Evolutionssprung? – das klingt beängstigend
Weil man nicht sehen kann, wo man landen wird!

Gefahr: wer – aus Furcht oder Unkenntnis –
stehen bleibt, landet nirgends.

(unbekannt)

 

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